Gemeinde Zu den heiligen Schutzengeln Krefeld-Oppum
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Geschichte der Schutzengelkirche

Oppum ist ein Stadtteil von Krefeld mit ungefähr 13.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die älteste Urkunde, in der Oppum erwähnt ist, hat ein Alter von über 900 Jahren. Der Ort ist jedoch wahrscheinlich wesentlich älter. Er dürfte um 500 n. Chr. als fränkische Bauernsiedlung entstanden sein. Man nimmt an, daß sich der Name "Oppum" aus Uphem (Obenheim) entwickelt hat. Erst im 19. Jahrhundert änderte sich der bäuerliche Siedlungscharakter, als die Eisenbahnlinien, die Oppum auch heute noch durchqueren, gebaut wurden und das Ausbesserungswerk entstand. In dieser Zeit nahm die Bevölkerungszahl stark zu, während die wirtschaftliche Kraft entsprechend der sozialen Struktur (Wohngebiet von Arbeiterinnen und Arbeitern) weiter gering blieb. 1907 gliederte sich Oppum an Krefeld an. Die kirchliche Verwaltung der Oppumer Gemeinde oblag der Bockumer Pfarre St. Gertrudis, einer sehr alten Gemeinde. Abgesehen von einer kurzen Zeitspanne während der Französischen Revolution, in der Oppum der Gemeinde Linn zugeteilt war, besuchten die Oppumerinnen und Oppumer also den Gottesdienst in Bockum. Die Beschwerlichkeit des Kirchgangs infolge der Entfernung und der schlechten Wege führten schließlich dazu, daß sich einige Leute aus Oppum zusammentaten und einen Kirchbau-Verein gründeten. Mit dem Bau eines eigenen Gotteshauses konnte 1899 begonnen werden. Nach vielen Schwierigkeiten konnte am 30. April 1899 der Grundstein der von Professor Kleesattel entworfenen Kirche gelegt werden. Am 30. September 1900 wurde der erste Gottesdienst in der Schutzengelkirche gefeiert.

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 Am Silvestertag 1944 wurde die Kirche stark durch Bomben zerstört. Fünf Jahre später wurde sie wieder aufgebaut und 1967 zum ersten Mal renoviert. 1984/1985 erfolgte eine zweite Renovierung, durch die die Kirche endgültig den liturgischen Anforderungen des Zweiten Vatikanischen Konzils angepaßt wurde. 1905 wurde das Rektorat Oppum in eine Pfarrei umgewandelt. Seither haben sechs Pfarrer die Schutzengelgemeinde geleitet; seit 1996 ist Josef Berger Pfarrer. Darüber hinaus sind seit vielen Jahren auch schon Laien als Pastoral- oder Gemeinde-referentinnen und -referenten in unserer Gemeinde hauptberuflich tätig. Zu den Einrichtungen der Gemeinde gehört zunächst das "Kloster", in dem von 1924 bis 1955 Ordensschwestern in der Alten- und Krankenpflege sowie als Kindergärtnerinnen tätig waren. Inzwischen beherbergt das Haus verschiedene pfarrliche Räume, unter anderem, die Pfarrbücherei und mehrere Gruppenräume. 

Innenraumheute

1965 wurde ein neues Pfarr- und Jugendheim gebaut, dessen großer Saal allen möglichen größeren Veranstaltungen pfarrlicher und örtlicher Gruppen dient. Ein selbständiges Jugendzentrum ("Kleine Offene Tür") unter der Leitung einer Sozialpädagogin ist auch im Jugendheim angesiedelt. Der Kindergarten der Gemeinde besteht an der jetzigen Stelle seit 1961. Heute bietet das Haus als Montessori-Kinderhaus Platz für 100 Kinder in vier Gruppen. Vieles andere müßte an dieser Stelle erwähnt werden; vor allem aber dies:


Ohne die vielen Menschen, die seit Beginn an in unserer Pfarrgemeinde Dienste tun und sich ihr zugehörig fühlen, könnte es gar kein Gemeindeleben geben. Unsere Pfarrgemeinde wäre dann in vielem ärmer! 

 

 

Innenraum heute 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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